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Eigenverbrauch lohnt sich!

Denken auch Sie über eine Umstellung auf Eigenverbrauch nach.

3. Platz beim LEW Innovationspreis Klima und Energie

Preisverleihung beim Energiedialog Schwaben

Anwendungsbeispiele Wärmepumpe und PV-Therm

Eine besonders elegante Energiesparlösung ist die Kombination einer  PV-Therm Anlage mit einer Wärmepumpe. Die Kombinationsmöglichkeiten sind gerade in Verbindung mit Wärmepumpen sehr vielseitig.

Anwärmung Grundwasser
Grundwasser hat, je nach Region, zwischen 6 °C und 10 °C und wird aus dem Förderbrunnen nach oben gepumpt. Es fließt durch einen Wärmetauscher, in dem das Grundwasser durch die vom Dach abtransportierte Wärme weiter aufgewärmt wird. Dieses derart vorgewärmte Wasser wird dann zur Grundwasser-Wärmepumpe weitergeleitet. Das Clevere daran: Durch diesen Vorwärmprozess wird ordentlich Strom gespart! Warum?  Eine Wärmepumpe entzieht dem Wasser die Wärme um diese z.B. für den Heizbetrieb zu nutzen. Natürlich reicht diese Temperatur noch lange nicht für die Beheizung eines Hauses aus.

Um die entsprechende Heiztemperatur zu erreichen, muss die Wärmepumpe zuerst ein Arbeitsmedium verdampfen, verdichten und verflüssigen – also »Arbeit« verrichten. Dazu ist Strom notwendig. Je wärmer das Grundwasser ist, umso mehr Wärme kann ihm die Pumpe entziehen und umso weniger Arbeit muss sie in weiterer Folge verrichten.

Der Stromverbrauch sinkt, bzw. die Arbeitszahl der Wärmepumpe steigt! Nachdem das Grundwasser seine Energie in diesem Kreislauf abgegeben hat, wird es über den Schluckbrunnen wieder abgeführt.
 

Anwärmung Sole
Das Konzept Solepumpe kombiniert mit einer PV-Therm Anlage funktioniert nach demselben Prinzip wie eine Grundwasserpumpe. Der Unterschied: Anstelle des Grundwassers wird  Sole erwärmt. In einem geschlossenen Schlauchsystem wird kalte Sole ins Erdreich gepumpt. Die Flüssigkeit zieht Wärme aus dem Erdreich und wird derart vorgewärmt wieder nach oben gepumpt. Dort angekommen, wird diese Trägerflüssigkeit mit Hilfe von Wärme aus der PV-Therm Anlage in einem Wärmetauscher noch weiter aufgeheizt und zur Pumpe geleitet.

Abtauen von Erdkollektoren
Bei zu klein ausgelegten Erdkollektoren kommt es bei vorhandenen Wärmepumpenbetreibern im Winter immer wieder mal zu deren Vereisung. Hier reicht schon eine sehr geringe Erwärmung des Wärmeträgermediums der Wärmepumpe, um der Vereisung entgegenzuwirken.

Speicherung von Wärme im Erdreich
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die durch PV-Therm erzeugte Wäme im Sommer im Erdreich über die Erdsonden der Wärmepumpe zu speichern. Geothermische Versuche haben ergeben, dass im Winter zwischen 70% und 80% der eingespeisen Wärme vom Sommer wieder aus dem Erdreich entnommen werden kann. Eine bestimmte geologische Beschaffenheit ist hier Voraussetzung.