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Eigenverbrauch lohnt sich!

Denken auch Sie über eine Umstellung auf Eigenverbrauch nach.

3. Platz beim LEW Innovationspreis Klima und Energie

Preisverleihung beim Energiedialog Schwaben

Die Energiegewinnung der Zukunft Aufbau, Funktion und Nutzung einer PV-Anlage

GRUNDPRINZIP EINER SOLARZELLE

Solarzellen sind grundsätzlich in zwei Schichten aufgebaut: Dabei ist eine negativ geladen, die andere positiv. Treffen nun Sonnenstrahlen auf diese Schichten, entsteht zwischen beiden eine Spannung. Durch einen Stromkreislauf wird die auf diesem Wege entstehende Energie elektrisch freigesetzt und so nutzbar gemacht. Mehrere Solarzellen werden zu Solarmodulen zusammengefasst.

FUNKTION UND AUFBAU

Das Solarmodul besteht aus einzelnen Solarzellen, die elektrisch miteinander verbunden sind. Um die Zellen vor klimatischen und mechanischen Einflüssen zu schützen, werden sie verkapselt. Dazu gibt es mehrere Verfahren.

Ein häufig angewendetes Verfahren ist die Verkapselung in Ethylen-Vinyl-Acetat (EVA). Bei Standardmodulen werden die Solarzellen dabei zwischen Weißglas (Vorderseite) und einer Kunststofffolie (Rückseite) mittels EVA eingeschlossen. Zusätzlich erhält das Modul noch eine Rahmung, z.B. aus Aluminium oder Edelstahl (mit integrierter umlaufender Dichtung). Das eingesetzte Glas hat besondere Eigenschaften: es ist gehärtet, hochtransparent und hat eine speziell bearbeitete Oberfläche, um Reflexionen des auftref­fenden Lichtes gering zu halten.

Wir bieten zum richtigen Aufbau einer garantiert sicheren Unterkonstruktion den selbst entwickelten Dachhaken VARIO in Kombination mit unseren Aluprofilschienen an.

MEHR ZUM DACHHAKEN VARIO

DAS PRINZIP DER SOLARNUTZUNG

Die auf dem Dach montierten Solarmodule erzeugen aus dem Sonnenlicht einen Gleichstrom, der über einen Wechselrichter auf unsere Netzspannung von 230V wechselgerichtet wird. Die am Ausgang entstandene Spannung kann nun über einen Einspeisezähler in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Die Energie kann alternativ in Solarakkus gespeichert (Inselanlagen) oder direkt genutzt werden (Eigenverbrauch).

Wir bieten zusätzlich zu den konventionellen Photovoltaikmodulen unsere Eigenentwicklung, das mit dem Bundespreis 2008 ausgezeich­nete PV-Therm Kombimodul an. Der thermische Wasserkreislauf auf der Rückseite garantiert maximale Solarstromerträge und ermöglicht ein umfassendes Einsatzspektrum im Bereich der Heizungsunterstützung.

MEHR ZUM KOMBIMODUL PV-THERM

SOLARENERGIE IN DEUTSCHLAND

In Deutschland liegt die jährliche mittlere Sonneneinstrahlung zwischen 900 und 1.200 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Die höchste Einstrahlung wird im sonnigen Vorland der Alpen, in Bayern und Baden-Württemberg erreicht. Nach Norden nimmt die Sonnenintensität ab.

Schon beim heutigen Stand der Technik wäre das genug, um Solarenergie zur tragenden Säule der deutschen Energieversorgung auszubauen.

ERNEUERBARE ENERGIEN ALS CHANCE

Die Sonne ist ein gigantisches und nahezu unerschöpfliches Kraftwerk. Jahr für Jahr liefert sie der Erde über 219.000 Billionen Kilowattstunden Energie zum Nulltarif. Dies ist 3.000-mal mehr, als die gesamte Weltbevölkerung heute verbraucht.

Bei einer Lebensdauer von bis zu dreißig Jahren produziert eine Photovoltaik-Anlage 15-bis 20-mal mehr Strom, als für ihre Herstellung verbraucht wird. Ähnliches gilt für marktübliche Solarwärmeanlagen. Der Energieaufwand für die Produktion von Sonnenkollektoren amortisiert sich bereits nach 15 Monaten, Ihre Lebensdauer erreicht rund 25 Jahre. Solaranlagen können in der Regel mehr als 20 Jahre Strom oder Wärme emissionsfrei liefern.

Regenerative Quellen als neue Energiespender Während heute nur rund 15 Prozent des Stromverbrauchs und sieben Prozent des Wärmebedarfs aus regenerativen Quellen stammen, soll nach dem Willen der Bundes­regierung bis Mitte des Jahrhunderts mehr als die Hälfte des Primärenergieverbrauchs aus regenerativen Quellen kommen. Die Solarwärme wird seit 2009 durch das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) des Bundes unterstützt. Das Marktanreizprogramm (MAP), das 2009 auf 500 Millionen Euro aufgestockt wurde, ist ein wesentlicher Motor für die Nutzung von Solarkollektoren in Deutschland.

Veränderung des weltweiten Energiemixes bis 2100

Prognose des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen.

DIE RICHTIGE DACHNEIGUNG

Eine Photovoltaik-Anlage ist ein Stromproduzent – also das eigene kleine Kraftwerk auf dem Dach Sie produziert keine Schadstoffe und schont zudem den Geldbeutel, weil die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen und damit auch vom teuren Strom abnimmt. Die Sonne strahlt jährlich eine Energiemenge von ca. 1.000 Kilowatt auf jeden Quadratmeter Erde in Deutschland. Dieses Energiepotenzial entspricht circa 100 Litern Heizöl oder 100 Kubikmetern Erdgas.

Voraussetzung für die beste Nutzung ist die richtige Dachneigung Optimal ist eine südorientierte Fläche. Eine Abweichung nach Südwest/Südost verringert den Energieertrag aber nur geringfügig. Verschattungen hingegen sind bei PV-Anlagen zu vermeiden bzw. auszuschließen. Durch die Verschattung können einzelne Module keinen oder nur wenig Strom erzeugen, die dann die Gesamtleistung einer Anlage erheblich beeinflussen können. Um die Neigung des eigenen Dachs herauszufinden, ist die einfachste Möglichkeit die Begutachtung der Baupläne. Eine Alternative bietet das Neigungsmessgerät. Bei Interesse beraten wir Sie in diesen Fragen natürlich gerne.

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